BMELV

Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aichinger (eingeschl.)

Obama wird

der Präsident | konkret | zurückhaltend | zu 95,1 Prozent US-Präsident | nicht über Wasser gehen | nicht lange Präsident sein | nicht der Erlöser sein | Osama | an der Siegessäule reden | konkreter | es schaffen | zur Touristen-Attraktion | siegen | sich all diesen Problemen stellen müssen | der gleiche tumbe Antiamerikanismus entgegenschlagen wie auch seinen Vorgängern | ab und zu rückfällig | weder gekreuzigt noch erschossen | heute Nacht vor rund 80.000 Menschen in einem Football-Stadion seine Nominierung annehmen | geboren | für die Demokraten gegen John McCain antreten | Amerika und die Welt zum Besseren verändern | Rassenprobleme nicht lösen | den Checkpoint Charlie besuchen | die Wahl verlieren | schmutzig | am Donnerstag von Merkel im Kanzleramt empfangen | bei seinem Berlin-Besuch am 24. Juli an der Siegessäule öffentlich auftreten | lächeln | der erste schwarze Präsidentschaftskandidat der USA | Präsidentschaftskandidat vor 18 Wochen | am Dienstag an einer Spendengala in Beverly Hills teilnehmen | Präsidentschaftskandidat und verliert gegen McCain | in seiner Rede zwar von gleichberechtigten Partnerschaften sprechen | dank der TV-Serie “24” gewinnen | bei seinem Deutschland-Besuch wohl nicht vor dem Brandenburger Tor in Berlin auftreten | immer beliebter | persönlich | die Botschaften aber sicher besser verpacken | Rhetorik-Blitze schleudern, seinem Volk vom Olymp aus die Richtung weisen | zwei Punkte ansprechen | im Internet als großer Sänger gefeiert | hart und unfair angegriffen | “Sympathisant” | doch nicht nach Rheinland-Pfalz weiterreisen | in dieser Nacht stattfinden | ’s auf konventionelle Art packen müssen | am Donnerstag in Berlin erwartet | Filmstar | zeigen, dass Hass und Hoffnung näher beieinander stehen, als man glaubt | am 4. November zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt | hier zwar nicht formell, aber de facto fast so behandelt | den gesamten Tag in Berlin verbringen und dabei ein volles Programm absolvieren | heute in Paris erwartet | der erste Präsident der Generation Web 2.0 werden | böse | neben Israel auch Palästinensergebiete besuchen | für zwei Tage nach Hawaii fliegen | dem linken Flügel der Demokraten zugerechnet | die ideale Identifikationsfigur | bush sicherlich nicht folgen | zu sehr überbewertet | eben vielfach nicht als normaler Politiker wahrgenommen | verleumdet als potenzieller Mörder | die Interessen der in Amerika herrschenden Finanzoligarchie vertreten | ein Präsiedent für Amerika sein | wie McCain, eine harte Linie in der Georgienkrise einschlagen | der erste schwarze Präsident sein | auch von Berlin geliebt | noch viele Bewährungsproben überstehen müssen | Populist | nach der Macht greifen | weder ein Bier trinken noch etwas neues sagen | nicht mit Samthandschuhen gearbeitet | von den großen Konzernen bezahlt | einige spezielle Gruppen durch seine Themen gewinnen | auch dafür Sorge tragen | getötet | nicht schlimmer als Bush | von vielen umjubelt | seinen Co-Runner als Vice-President über SMS bekannt geben | nach allen Regeln der Kunst wie ein Markenartikel verkauft | in Deutschland bereits als der nächste Kennedy betrachtet | US-Präsident, wegen den Gründen, die auch proirm genannt hat | in die Geschichte eingehen | sich ihnen anschließen | [Q]

Obama soll

Kolumbianern Glück bringen | mit Merkel über Wirtschaftsfragen sprechen | USA aus der Misere führen | die Wahl verlieren! | über UFOs und Außerirdische informiert werden | beim Besuch in Berlin im Uni-Hörsaal reden | sich bei ihm einschleimen | gestern gesehen worden sein als er zu Fuss über den Lake Michigan gegangen ist | mit Terroristen in Kontakt gestanden haben | abziehen | an der Siegessäule stattfinden | Präsident werden | auf Kennedy und Reagan verzichten | Sie auf infizierte Webseiten locken | es richten | nach Frankfurt kommen | die Wahl verlieren | am Großen Stern sprechen | sehen, dass die deutsche Bevölkerung einen Wechsel in der Klimapolitik erwartet | dabei mit William Ayers in Verbindung gebracht werden | nass werden | mich am Arsch lecken | am Gendarmenmarkt sprechen | stärker hinsichtlich seines Charakters angegriffen werden | die meisten Delegierten in Texas gewonnen haben | der Vize von Hillary Clinton werden | sich dagegen weiter als staatstragend präsentieren können | bohrende Fragen zu dem Rettungspaket gestellt haben | bereits seit Mai 2007 vom Secret Service beschützt werden | Kings Traum erfüllen | überall reden können | deutlich gemacht werden, dass John McCain nichts von Computern versteht | Mehrheit für Nominierung erreicht haben | auf Parteitag in die Geschichte eingehen | die elitären Wall-Street-Finanzkreise stärken | um 10.15 Uhr im militärischen Teil des Flughafens Tegel landen | John McCain in den Hintergrund gedrängt haben | einen Spenden-Betrug begangen haben | jede Sekunde eintreffen | geschlagen werden | den US-Imperialismus retten | aufgeben | gewinnen | die Maßnahmen am Abend in einer Rede vorstellen | unbedingt als Präsident für die Menschen entscheiden | keine deutschen Soldaten fordern | sich mit Befehlshabern in Baghdad treffen | seinen Wahlkampf in den USA führen | sich erst einmal wählen lassen | vom Ku Klux Klan finanziert worden sein | gegen die Finanzierung der Truppen in Afghanistan und im Irak gestimmt haben | jetzt so ausgerichtet werden, dass er auf das Brandenburger Tor blickt | sich vorerst um seine Familie kümmern | trotzdem die Wahl gewinnen | erstma seine Dokumente zeigen | bereits seit einer Dreiviertelstunde im INVESCO Field sein | ca. 60 Milliarden kosten | an seinen Taten gemessen werden | ein linker Politiker sein? | für Millionen Amerikaner vor allem eines symbolisieren: das Ende der Ära Bush | gewinnen damit er dann paar Wochen später von einen verrückten weissen Rassisten umgebracht wird | mit einer Welle negativer Fernsehspots abgefangen und besiegt werden | Barack helfen und Barack Obama Weltruhm bringen | laut ersten Umfragen gesiegt haben | ruhig kommen | [Q]

Obama war

zu allem Möglichen zu vernehmen | praktizierender Muslim | hart genug | da! | klar überlegen | ein nicht regelmäßig praktizierender Muslim | nie bei der Wehrmacht | fünf, als schon einmal Hass den US-Wahlkampf regierte | auf einmal ein ganz normaler Kandidat | nie in Berlin | in diesem zweiten Duell konkreter | nie ein praktizierender Muslim | gestern | cooler und ruhiger | in Berlin | mit einem gravierenden Handicap in Oxford, Mississippi, eingelaufen | auf der Universität (Harvard Law School) der erste African | in seiner Jugend distanzierter gegenüber Religion und Kirchen | Ayers Professor | lebhafter als die zwischen Maget und Beckstein | bisher nicht in der Lage so etwas zu tun | auf die Äußerung Frau Merkels eingestellt | diese Aussage natürlich eine Einladung | mit Spannung erwartet worden | in der Finanzkrise an seinem Konkurrenten vorbeigezogen | zur Zeit der 68er Krawalle gerade mal sieben Jahre alt | gerade von einer sechstägigen Bustour durch Pennsylvania zurück | dieses Jahr bereits 2 mal auf dem Titelbild des Spiegel | mal Praktikant | also groß | mit Vorteil gestartet | damals acht Jahre alt | stets gegen den Irakkrieg | zuletzt 2006 im Irak | ein Meisterstück politischer Verzauberungskunst, er versprach, die Wunden der Welt zu heilen | in den letzten Tagen so selbstbewusst oder arrogant geworden, je nachdem | am Mittwoch als erster Schwarzer in der Geschichte der USA zum Präsidentschaftskandidaten einer der großen US-Parteien gekürt worden | angesichts dieser konkreten überparteilichen Personalvorschläge für eine Sekunde hörbar irritiert | im Vorwahlkampf beim Volk deutlich beliebter als Hillary Clinton | von Anfang an dagegen | seit 1983 mehrere Male in Kogelo zu Besuch | beim Wintertreffen der Demokraten | und bleibt inhaltlich zu begrüßen | der Höhepunkt | doch ein Senator der auch einige Erfolge vorzuweisen hat | bemüht | weitaus inhaltsreicher | nach dieser Niederlage am Boden | ihm im Wahlkampf begegnet | auch Hauptredner beim diesjährigen Grillfest | besser | zu Gast in der Comedy-Show | zu gut vorbereitet | schon am Montag von dem Mann abgerückt | als Kind eher dicklich | sicher gut beraten, sehr verbindlich aufzutreten | bei der Hochzeit | jemand, der einfach nicht mit ihr kämpfen wollte | einmal Muslim | ein Moslem, aber er hat es verschwiegen | kurz vor 10.00 Uhr aus Israel kommend auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel gelandet | von Beginn an gegen den Krieg | recht forsch | nicht mal in Chicago damals | einer der Kongressabgeordneten | sehr souverän, wie ein richtiger Präsident | vor allem ein gigantisches Medienspektakel | schließlich gezwungen | oft ähnlich hymnisch wie jenseits des Ozeans | abgegeben worden | angetreten, um das Land zusammenzuführen | ein klarer Sieg in North Carolina wichtig | elf, als Joe 1972 in den Senat gewählt wurde | gestern Abend in der Late Show | die Rede | dafür | immer ein Glückskind | bereits sehr früh damit | doch heut in Ramstein | mal bei Google | in Berlin und ich dabei | übrigens der erste, der geantwortet hat | früher zwar muslimisch ist jetzt aber christ | die schlechtere Wahl als Klinton | ähnlich schnell bei der Hand | herrlich | herausgefordert | auf 25 Millionen gekommen | ein Schwarzer in den USA | allein | [Q]

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# Prufung der Leerstelle für Partnerschaft im Deutschland # …schadet der Online-Reputaton (Online Reputation Management Alert) # mit einem guten, alten Blog # Indiens Mondfahrt # in der Puppe des Töchterchens # Getötete Soldaten sind zurück in Deutschland # Weltfinanzgipfel # Tramunfälle # EU will Nacktscanner zulassen # Nicht-Lehrer

About to move

Schrieb irgendjemand zärtlicher und unterhaltsamer vom Überdruss an dieser Stadt? Ed Ward verlässt Berlin, um sich einer neuen Herausforderung zu widmen: »Just think of it: a whole new country to complain about from scratch!«

Stump speech

Wie sich noch die Ankündigung, der gigantischen Konkursverschleppung das bisschen verbliebene Taschengeld der Regierung hinterherzuwerfen, derart geschmeidig in die messianische Rhetorik des Senators aus Illinois einpasst, als wäre sie schon seit sechs Monaten ein feststehendes Topic. Aber es sind ja auch lauter Floskeln des kollektiven Ausnahmezustands – defining moment in our history, not a time for politics, future of the country that we love etc.pp. – mit denen er das Publikum in so eine Art unkritischen Goodwill-Nationalismus hineinmassiert, bis es auch die bürokratisch öden seiner Produkte umstürzend toll findet. Grösstes rhetorisches Talent der letzten Zeit, das nicht vorbehaltlos für die Politik der Angst unterwegs ist. Hinterher würde es freilich arg trist wirken, die Handlungsspielräume, Health Care kannst du eh vergessen, aber wer alle Sinne beisammen hat, wird ohnehin nicht mehr erwarten als nach Amtsantritt ein paar freundliche Gesten. Wenn der Haushalt die jetzt überhaupt noch zuliesse, heisst das, es gibt ja kaum etwas Teureres in der Politik als freundliche Gesten. Und jetzt bricht auch noch in Cuba der autarke Petrosozialismus an…